Robert Schreiber, CEO of Alpinasana AG, Zurich (ZH)

Early detection and targeted nutrition to combat malnutrition

Malnutrition is a widespread but often overlooked problem in healthcare: up to 30% of hospital patients and more than half of elderly people are affected, leading to serious health complications and high healthcare costs. Alpinasana addresses this challenge with a combined digital and nutritional approach. Its AI-based system analyzes meal trays in hospitals to identify patients at risk of malnutrition at an early stage. These patients can then receive specially developed medical nutrition products designed to provide balanced nutrition and encourage regular use through good taste and variety. By helping caregivers detect and address malnutrition earlier, Alpinasana aims to improve patient outcomes while reducing healthcare costs.

Alpinasana is developing an integrated approach to detecting and treating malnutrition in healthcare settings. The company combines digital monitoring with nutritional intervention, addressing a problem that affects up to 30% of hospital patients and more than 50% of elderly people. According to the company, malnutrition causes healthcare costs of more than CHF 500 million annually in Switzerland and EUR 170 billion across Europe.

The company’s solution consists of two connected components. The first is an AI-powered monitoring system developed at ETH Zurich and the University of St. Gallen. Installed on a hospital kitchen conveyor belt, dual 3D cameras capture depth images of meal trays and analyzes food consumption patterns. This allows healthcare providers to identify patients at risk of malnutrition at an early stage and provides reliable data to support nutritional therapy.

The second component addresses treatment. Patients identified as being at risk receive foods for special medical purposes (FSMP) developed by Alpinasana. These nutritional products are designed to provide balanced nutrition while focusing on naturalness, variety, and taste. The aim is to improve patient compliance and encourage regular consumption without compromising nutritional value.

By combining detection and treatment in a single system, Alpinasana seeks to support caregivers in managing malnutrition more effectively. The company also aims to reduce the burden on nursing staff by providing reliable nutritional data and helping institutions monitor patients’ nutritional status more efficiently.

The solution is intended to improve patients’ quality of life while reducing healthcare costs associated with malnutrition and related complications. Over the coming years, Alpinasana plans to measure its impact through the detection rate of malnutrition in healthcare institutions, reductions in patient readmissions, healthcare cost savings, and the growth of its business and workforce.

Incorporated in June 2024, AlpinaSana is led by CEO and co-founder Robert Schreiber, whose background spans finance, entrepreneurship, and academic project management. After completing a traineeship in foreign exchange at UBS, he founded Soulbites and later worked as a project manager at both ETH Zurich and the University of St. Gallen. He is joined by co-founders Jotam Bergfreund (CSO), a PhD in Food and Materials Science from ETH Zurich with experience at Sensirion, and Raban Iten (CTO), a PhD in Physics and Machine Learning from ETH Zurich who previously worked at IBM and was the first employee of Sensoryx. The broader team contributes expertise in machine learning, software development, mechanical engineering, food process engineering, and nutritional science.

Mangelernährung ist ein weit verbreitetes, aber oft unterschätztes Problem: Bis zu 30 % der Spitalpatienten und mehr als die Hälfte aller älteren Menschen sind betroffen – mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen und hohen Kosten für das Gesundheitssystem. Alpinasana begegnet dieser Herausforderung mit einem kombinierten Ansatz aus digitaler Technologie und Ernährungsmedizin. Ein KI-basiertes System analysiert Mahlzeiten in Spitälern und erkennt frühzeitig, welche Patient:innen gefährdet sind. Diese erhalten dann speziell entwickelte medizinische Ernährungsprodukte, die durch guten Geschmack und Abwechslung zur regelmässigen Einnahme animieren. So will Alpinasana die Versorgung verbessern und gleichzeitig Gesundheitskosten senken.

Alpinasana entwickelt einen integrierten Ansatz zur Erkennung und Behandlung von Mangelernährung im Gesundheitswesen. Das Unternehmen kombiniert digitale Überwachung mit ernährungsmedizinischen Interventionen und adressiert damit ein Problem, das bis zu 30 % der Spitalpatientinnen und -patienten sowie mehr als 50 % der älteren Menschen betrifft. Nach Angaben des Startups verursacht Mangelernährung in der Schweiz Gesundheitskosten von über 500 Millionen CHF pro Jahr und europaweit Kosten von 170 Milliarden Euro.

Alpinasanas Lösung besteht aus zwei Komponenten. Die erste ist ein KI-gestütztes Überwachungssystem, das an der ETH Zürich und der Universität St. Gallen entwickelt wurde. Installiert an einem Förderband in der Spitalküche erfassen zwei 3D-Kameras Tiefenbilder von Mahlzeitentabletts und analysieren die Nahrungsaufnahme. Dadurch können Gesundheitsfachpersonen Patient:innen mit einem Risiko für Mangelernährung frühzeitig identifizieren und erhalten verlässliche Daten zur Unterstützung einer gezielten Ernährungstherapie.

Die zweite Komponente setzt bei der Behandlung an. Patient:innen, bei denen ein Risiko für Mangelernährung festgestellt wird, erhalten von Alpinasana entwickelte Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (FSMP). Diese Ernährungsprodukte sollen eine ausgewogene Nährstoffversorgung gewährleisten und legen zugleich Wert auf Natürlichkeit, Vielfalt und Geschmack. Ziel ist es, die Therapietreue der Patient:innen zu verbessern und einen regelmässigen Konsum zu fördern, ohne den ernährungsphysiologischen Nutzen zu beeinträchtigen.

Durch die Kombination von Erkennung und Behandlung in einem einzigen System möchte Alpinasana Pflege- und Betreuungspersonen dabei unterstützen, Mangelernährung wirksamer zu behandeln. Gleichzeitig verfolgt das Startup das Ziel, Pflegefachpersonen zu entlasten, indem verlässliche Ernährungsdaten bereitgestellt werden und Gesundheitseinrichtungen den Ernährungszustand ihrer Patient:innen effizienter überwachen können.

Die Lösung soll die Lebensqualität der Patient:innen verbessern und gleichzeitig die Gesundheitskosten senken, die durch Mangelernährung und damit verbundene Komplikationen entstehen. In den kommenden Jahren möchte Alpinasana seine Wirkung anhand der Erkennungsrate von Mangelernährung in Gesundheitseinrichtungen, der Verringerung von Wiedereintritten, eingesparter Gesundheitskosten sowie dem Wachstum des Unternehmens messen.

Alpinasana wurde im Juni 2024 gegründet und wird von CEO und Mitgründer Robert Schreiber geleitet, dessen beruflicher Hintergrund die Bereiche Finanzwesen, Unternehmertum und akademisches Projektmanagement umfasst. Nach einem Traineeship im Bereich Foreign Exchange bei UBS gründete er Soulbites und war später als Projektmanager sowohl an der ETH Zürich als auch an der Universität St. Gallen tätig. Unterstützt wird er von den Mitgründern Jotam Bergfreund (CSO), promovierter Lebensmittel- und Materialwissenschaftler der ETH Zürich mit Berufserfahrung bei Sensirion, sowie Raban Iten (CTO), promovierter Physiker und Spezialist für Machine Learning der ETH Zürich, der zuvor bei IBM tätig war und erster Mitarbeiter von Sensoryx war. Das erweiterte Team bringt Fachwissen in den Bereichen Machine Learning, Softwareentwicklung, Maschinenbau, Lebensmittelverfahrenstechnik und Ernährungswissenschaft ein.